Projekte - Der lachende Indianer vom Alexanderplatz

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Berlin – Alexanderplatz

 

15.Juli – 05. Dezember 2011

 

Im März nahm ein Team um den französischen Künstler Cyprien Gaillard Kontakt zu uns auf.

 

In enger Zusammenarbeit mit unseren Partnern (u.a. DAAD/Deutscher akademischer Austauschdienst, Fa. Dittrich, MSW/Metall-und Stahlbau Woltersdorf) wurde die Kunstinstallation im Juli 2011 realisiert. Dabei wurden (bei einer Displaygröße von 10 x 10 Metern) z.B. 7,5 t Stahl verbaut und 45 Hochspannungsleuchtröhren (Neonsysteme) in Betrieb genommen.

 

 

Weitere Informationen zur Projektidee:

 

Cyprien Gaillard plante für das Dach des ehemaligen „Hauses der Statistik“ eine Neon-Installation. Diese sollte in Ihren Dimensionen mit den benachbarten Werbeanlagen in Konkurrenz treten und somit zu einer „Installation für Millionen“ werden.

 

Gaillard thematisiert in seinen Werken immer wieder die Dekonstruktion im urbanen Raum und verfremdet moderne Symbole durch die Verwendung in ungewohntem Kontext.

 

Das Haus der Statistik wurde als neun-und elfgeschossiger Gebäudekomplex in den 60er Jahren erbaut. Ehemals ein Beispiel für sozialistische Stadtplanung und fortschrittliche Ideen, vermittelt der Bau heute mit seinen verwaisten kilometerlangen Fluren und abblätternder Fassade einen gespenstischen Eindruck. Nach vorübergehender Nutzung durch die BStU wurde der Abriss beschlossen.

 

Bei dem Neon-Indianer handelt es sich um ein Logo des US-amerikanischen Baseballteams „Cleveland Indians“ Die Aneignung indianischer Namen als Marketinginstrument und die banale disneyhafte Karrikatur befremden, wenn man sich das Schicksal der amerikanischen Ureinwohner vergegenwärtigt.

 

Aber das Lachen des Indianers wirkt wie der Triumph gegenüber dem Scheitern einer Gesellschaft und derer städteplanerischer Ideen.